500 neue Stellen – Entwicklungszentrum für Hochfrequenztechnik in Ulm

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Der Sensor-Lösungsanbieter HENSOLDT investiert in die Erweiterung seiner Kapazitäten, um dem Wachstum seines Geschäfts gerecht zu werden. An seinem Standort Ulm investiert HENSOLDT circa 30 Millionen Euro und schafft im gesamten Konzern nach 250 Neueistellungen 2020 in diesem Jahr 300 neue, hochqualifizierte Arbeitsplätze. Die Investitionen stehen im Zusammenhang mit einem starken Wachstum des Auftragseingangs, u.a. für die Entwicklung eines neuen Radars für das Kampfflugzeug Eurofighter.

„HENSOLDT hat in den drei Jahren seines Bestehens seine Position am Markt für Sensorlösungen weltweit ausgebaut“, bekräftigt HENSOLDT-CEO Thomas Müller. „Wir arbeiten im Hightech-Bereich der Sensorik in einem wachsenden, sehr langfristig angelegten Geschäft. Unsere Investition in neue Technologien und Entwicklungslabore ist daher unverzichtbarer Bestandteil unserer Wachstumsstrategie. “

Die Investitionen dienen unter anderem zum Bau eines Entwicklungszentrums für Hochfrequenztechnik am Standort Ulm, in dem neben Elektronikkomponenten für das neue Radar des Eurofighter KI-basierte Sensoren für verschiedenste Anwendungen entwickelt werden.

Im vergangenen Jahr hatte der Deutsche Bundestag das Budget von circa 1,5 Milliarden Euro für die Entwicklung eines neuen Eurofighter-Radars durch ein Entwicklungskonsortium unter Führung von HENSOLDT freigegeben. Ein starkes Wachstum verzeichnen auch andere Geschäftsbereiche des Konzerns, wie zum Beispiel Boden- und Schiffsradare, Systeme der Elektronischen Kampfführung und Avionik, sowie optronische Geräte. So arbeitet HENSOLDT an Zukunftsprojekten, wie dem deutsch-französisch-spanischen Future Combat Air System (FCAS) und an einem Kollisionswarnsystem für Drohnen. Zuletzt hatte HENSOLDT bereits 2020 250 Mitarbeiter eingestellt, seine Reinraumproduktion am Standort Oberkochen um 300 m² vergrößert und seine Radarproduktion in Ulm auf Serienfertigung umgestellt.

Bei den Neueinstellungen sind viele verschiedene Qualifikationen gefragt: Neben Hardware- und Softwareingenieuren werden vor allem Radar-Systemingenieure sowie Projektmanager gesucht.

(Beitragsbild Hensoldt)

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