HENSOLDT schließt Kooperationsvertrag mit Fraunhofer IOSB zur Laserentwicklung

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Durch die Zusammenarbeit werden zukunftsfähige Laser für Selbstschutzsysteme entwickelt
HENSOLDT und das Fraunhofer IOSB in Ettlingen haben einen Kooperationsvertrag geschlossen, mit dem Ziel, zukunftsfähige, robuste und leistungsstarke Laser für laserbasierte Gegenmaßnahmen für Selbstschutzsysteme und Aufklärungszwecke zu entwickeln.
„Wir haben uns sehr bewusst für das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) in Ettlingen und die dortige Abteilung Lasertechnologie entschieden,“ erklärt Produktmanager Countermeasures Harald Knapp, „da deren Kompetenzen im Laserbereich und ihre ambitionierte Laser Roadmap am besten zu unserem Produktportfolio passen. Das Institut verfügt in unserer Branche über einen ausgezeichneten Ruf.“
Zur Kooperation zwischen HENSOLDT und dem Fraunhofer-Institut gehört der Transfer der Lasertechnologie nach Oberkochen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Oberkochen können einen weltweit einzigartigen Ruf bei der Entwicklung von Militärlasern vorweisen und werden die Miniaturisierung vorantreiben. Am Standort Taufkirchen baut HENSOLDT im Bereich Selbstschutz Landfahrzeuge Demonstratoren für mehrere vielversprechende Anwendungen auf, bei denen diese Lasertechnologie zum Einsatz kommen soll. Für dieses Jahr ist die Integration des ersten Laser-Demonstrators in IR Gegenmaßnahmen geplant. Weitere Projekte werden folgen.
„Mit der Lasertechnologie stoßen wir in einen neuen Wellenlängenbereich und höhere Leistungsklassen vor, die uns verschiedene Anwendungen und neuartige Produkte im Bereich Land, See und Luft ermöglichen. Unser deutscher Kunde zeigt großes Interesse an diesen Produktentwicklungen. Für eine erste Anwendung ist bereits eine konkrete Auswahlentscheidung gefallen, bei zwei weiteren sind wir im vielversprechenden Dialog“, sagt Dr. Oliver Rudow, Programmbereichsleiter Selbstschutz Landfahrzeuge.

Das Fraunhofer IOSB forscht auf den Gebieten Lasertechnologie, Bildgewinnung durch optronische Systeme, Bild- und Signalauswertung in Echtzeit, Architektur von Informations-, Simulations- und Entscheidungsunterstützungssystemen bis hin zu „Embodied AI“. Mit seiner Analyse- und Bewertungsfähigkeit, in konkreten Technologieprojekten sowie durch Auftragsforschung- und Entwicklung, unterstützt es das Bundesministerium der Verteidigung mit seinen nachgeordneten Ämtern und Dienststellen sowie die wehrtechnische Industrie. Dabei steht die rasche Umsetzung aktueller Forschungsergebnisse für die Befähigung der Bundeswehr und zum Schutz der Soldaten an erster Stelle.
www.iosb.fraunhofer.de

(Beitragsbild: Fraunhofer)

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