Bundeswehr beschafft Übungsmunition für Fregatten

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Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) erreicht durch den Vertragsschluss zur „Herstellung und Beschaffung von Übungsmunition im Kaliber 127 mm“ einen weiteren Meilenstein zur Einsatzreife der Fregatten Klasse F125.

Als wichtiger Bestandteil im Aufgabenspektrum der Fregatten F125 dient die Munition zur Ausbildung der Besatzung und zum Funktionsschießen nach Instandsetzungsarbeiten am Bordgeschütz. Ferner ist der Einsatz der explosivstofffreien Übungsgeschosse als eine Eskalationsstufe in der abgestuften und angemessenen Waffenwirkung (Show of Force) vorgesehen – dem klassischen „Schuss vor den Bug“.

Mit Abschluss der Rahmenvereinbarung ist eine erste Serienproduktion von 7.000 Geschossen mit Treibladungen für die kommenden fünf Jahre fest vereinbart. Damit wird einerseits der Bedarf der Marine an Übungsmunition des Kalibers 127mm und andererseits eine kontinuierliche Produktion bei der Industrie sichergestellt.

Am 4. November gab der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages grünes Licht für die Beschaffung von Übungsmunition für die Fregatten der Baden-Württemberg-Klasse. So konnte die Bundeswehr eine Rahmenvereinbarung über Herstellung und Lieferung von Übungsmunition im Kaliber 127 Millimeter schließen.

Für etwa 33 Millionen Euro sollen zunächst rund 7.000 Übungsgeschosse und Treibladungen sowie Referenzmunition beauftragt werden. Der Rahmenvertrag soll voraussichtlich zwischen November 2020 und Ende 2027 laufen.  Der Vertrag ermöglicht den Abruf von insgesamt bis zu 13.000 Geschossen und der dafür erforderlichen Treibladungen.

 

(Quelle PIZ AIN, Beitragsbild: Standardgeschütz 127-Millimeter der Fregatten Typenklasse F125 /obs/PIZ AIN/Carsten Vennemann)

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